Pflegetipps für Ihr Elektrofahrrad

Grundsätzlich ist die Pflege Ihres eBikes nicht viel anders als bei Ihrem Fahrrad ohne Elektromotor.

Auf folgende Punkte sollten Sie immer achten:

  • Genügend Luft in den Reifen
  • Reifenprofil ok? Denn auf Grund des etwas höheren Gewichts haben Sie etwas mehr Reifenverschleiß. Nehmen Sie immer einen speziellen eBike Reifen, da dieser verstärkt ist und in der Regel auch durch einen Pannenschutz gesichert ist, so dass der Reifen nicht so schnell beschädigt wird.
  • Wenn Sie Ihr Fahrrad mit Elektromotor zu unseren Spezialisten zum Service bringen, prüfen wir auch immer den Zustand der Kette. Denn gerade bei eBikes mit Elektro-Mittel-Motor haben Sie in der Regel – auf Grund der zusätzlichen Kraftunterstützung – einen etwas erhöhten Verschleiß.

Zur Pflege Ihres Rades gibt es spezielle Mittel die Sie bei uns kaufen können. In Kürze finden Sie diese Produkte auch in unserem Online-Shop, so dass Sie diese bequem von zu Hause aus bestellen können.

Für Ihr Elektrofahrrad gibt es spezielles Zubehör, welches Sie ebenfalls in Kürze in unseren Online-Shop finden.

Für die Bosch Displays gibt es spezielle Halterungen für die Montage von Frontkörben oder -taschen. Für die C-Modelle von Winora haben wir ein Klick-Fix-System für den Gepäckträger, auf dem Sie dann Körbe oder Satteltaschen bequem befestigen – und ebenso bequem wieder abnehmen – können.

Fragen Sie das e-Bike Team von Gaul & Klamt einfach. Wir erfüllen Ihnen jeden möglichen Wunsch rund um Ihr Elektro-Fahrrad.

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Bildquelle: Winora

Wir haben Ihnen ein paar Tipps zusammen gestellt um die Reichweite Ihres Elektro-Fahrrads zu verlängern:

Nimm zwei

Wer seine Reichweite spielend einfach verdoppeln möchte, nimmt einen zweiten (vollen) Akku mit auf Reisen. Allerdings dürfte diese Lösung primär von Reiseradlern in Betracht gezogen werden, die richtig lange Etappen pro Tag fahren möchten.

Für einen zweiten Akku muss man nicht nur hohe Anschaffungskosten (zwischen 500 und 800 Euro) einplanen, sondern auch zusätzliches Gewicht (ungefähr zwischen 2 und 5 Kilo).

Schalten nicht vergessen

Sie können die Reichweite steigern, indem Sie rechtzeitig schalten. Hoch und runter! Generell fahren sich E-Bikes bei höheren Drehzahlen, also mehr Kurbelumdrehungen pro Minute, sparsamer. Als Richtzahl gelten 60 bis 80 Kurbelumdrehungen pro Minute. Sind Sie in schweren Gängen und mit einer geringeren Trittgeschwindigkeit unterwegs, arbeitet der Motor mehr als Sie – und das kostet Strom.

Um auf die richtige Drehzahl zu kommen, müssen Sie im wahrsten Sinne des Wortes mal einen Gang rausnehmen. So lohnt es sich beim Anfahren auf einen kleinen Gang zu schalten. Wechseln Sie weiter die Gänge, um Ihre Trittfrequenz auf dem oben beschriebenen Niveau zu halten. Das ist übrigens das Funktionsprinzip der Automatikschaltung NuVinci Harmony: Hier wählen Sie eine konstante Trittfrequenz vor. Durch die ständige stufenlose Anpassung der Übersetzung können Sie mit der Harmony die vorgewählte Trittfrequenz halten und so im Umkehrschluss auch die Reichweite des E-Bikes steigern.

Sie greifen durch aktives Schalten übrigens nicht nur der Reichweite unter die Arme, sondern helfen auch ihrer Gesundheit. Wer ausdauernd nur schwere Gänge tritt, kann unter Umständen Probleme mit den Kniegelenken bekommen.

Unterstützungsstufen anpassen

Vollgas fahren macht Spaß, keine Frage. Allerdings verbrauchen Sie in der höchsten Unterstützungsstufe auch am meisten Strom. Wenn Sie besonders viel Reichweite aus einer Akkuladung herauskitzeln möchten, dann variieren Sie die Fahrmodi. So können Sie zum Beispiel auf einer flachen Strecke auch mit weniger Motor-Power locker Tempo machen, vor allem wenn Sie in einer Gruppe (Windschatten) oder bei Rückenwind unterwegs sind. In Bergab-Passagen können Sie dem Motor auch ganz den Saft abdrehen.

Der Weg ist das Ziel

Nicht immer ist die kürzeste oder schnellste Route die beste. Vielleicht können Sie durch einen kurzen Umweg eine steile Rampe oder nervige Ampelstopps vermeiden. Da Sie mit einem E-Bike unterwegs sind, verschmerzen Sie die längere Strecke leicht. Und Sie können möglicherweise noch mehr Reichweite aus Ihrem Akku herausholen (sieht auch Tipp 3).

Nachladen

Es muss nicht zwingend ein zweiter Akku sein: Wer zum Beispiel mit seinem Rad zur Arbeit pendelt, kann im Büro ein (zweites) Ladegerät deponieren. Auch auf Tour kann es sinnvoll sein, ein Reiseladegerät (gibt es unter anderem von Bosch) im Gepäck zu haben. So können Sie zum Beispiel in der Mittagspause in einem Restaurant nicht nur Ihnen, sondern auch den Akku-Tank aufladen. In beiden Fällen fragen Sie vorher Ihren Arbeitgeber oder im Restaurant nach, ob Sie den E-Bike-Akku laden dürfen.

Stop and go vermeiden

Anhalten, anfahren, anhalten, anfahren: Das kostet bei E-Bikes nicht wirklich Kraft, sondern zieht vor allem ordentlich Energie aus dem Akku. Daher versuchen Sie folgende Sachen zu beachten: Wenn Sie anfahren, schalten Sie in einen niedrigen Gang (siehe auch Tipp 1). Durch vorausschauendes Fahren können Sie übrigens die ein oder andere Stop-and-Go-Situation vermeiden.

Gepflegt kommt weiter

Wer sein E-Bike liebt, der pflegt es. Nicht nur, um möglichst lange daran Freude zu haben, sondern auch um mehr Reichweite aus dem System herauszuholen. Der richtige Reifendruck im Zusammenspiel mit einer geölten Kette sorgen für geschmeidigen Leichtlauf und geringen Rollwiderstand – und damit auch für eine höhere Laufleistung.